VON DER SEE antizyklisch Handeln

Antizyklisches Handeln – mit Marketing durch die Krise

Marketing-Budgets sind schnell zugänglich und werden darum in Krisenzeiten ebenso schnell gestrichen, schließlich gilt es immer zunächst an die Menschen in deinem Unternehmen zu denken.

Klar, momentan geht es der Firma schlecht und fast allen anderen auch. Es wird sowieso wenig gekauft, warum dann Werbung machen? Auf dem ersten Blick scheint das logisch. Doch hier muss man genauer hinsehen, denn: Marketing ist keine pure Verkaufsförderung.

Nicht zu kommunizieren ist die schlechteste aller Optionen. Oder wie Henry Ford sagte:  „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen“. Dabei geht es natürlich nicht darum, leeren Worthülsen zu kommunizieren. Nur hilfreiches und reelles. Sei hilfreich, ehrlich und wenn es geht positiv und auffällig. Oder anders: Denke nutzerzentriert – womit kannst du deinen Kunden jetzt konkret helfen, was interessiert sie? Auf Fachchinesisch nennt man das „Customer Centricity”. Dies solltest Du zwar grundsätzlich beherzigen, aber gerade in einer Krise bekommt diese Aussage nochmals eine größere Bedeutung.

So bringt dich antizyklisches Marketing nach vorn!

Ein wesentlicher Vorteil des antizyklischen Marketings ist eine deutlich entspanntere Marktsituation für dich. Moment mal … „entspannte Marktsituation!?” Gemeint ist damit die Situation am Werbemarkt, denn dieser liegt häufig in zeiten regionaler, branchenspezifischer oder globaler Krisen wie der Corona-Pandemie eher brach.

Wirbst und agierst du aber in Zeiten, in denen alle das Werben einstellen, stichst du mit deinen Angeboten umso mehr heraus. Dadurch erreichst du für dein Unternehmen mehr Aufmerksamkeit und hast definitiv eine höhere Chance, dauerhaft und idealerweise positiv in Erinnerung zu bleiben. Zudem sind häufig die Konditionen für dich attraktiver.

Antizyklisch heißt dabei nicht, in Zeiten in denen es gut läuft, die Wirtschaft, Gesellschaft und dein Unternehmen im Aufwind sind, dein Marketing gen Null zu fahren. Es heißt lediglich die Chancen zu nutzen, die sich in Zeiten einer Krise bieten. Wer jetzt clever und mutig agiert, schafft damit einen wichtigen Schritt nach vorn. Bei antizyklischem Marketing steht zunächst einmal nicht die Optimierung von Umsätzen im Mittelpunkt. Vielmehr ist entscheidend, Präsenz zu zeigen, Neugier zu wecken und die Marktposition zu verbessern und zu stärken. 

Du bist Urlaubsanbieter, Hotelier, Ferienwohnungsbesitzer? 

Dann wecke gerade jetzt Sehnsüchte. Zeige deine Angebote von der besten Seite, mach neue Fotos, blogge über dich und deine Destination (vielleicht sogar mit Gleichgesinnten)

Bist Du Gastronom?

Dann optimiere jetzt deine Speisekarte, mach neue Produktfotos, zeige den Leuten deine Vielfalt – mach Hunger auf mehr! In dieser Krise solltest du ausliefern, abholen lassen oder wenigstens Gutscheine online verkaufen!

Bist Du Handwerker?

Dann liefere Videos von „How-To’s“ – zeig was du drauf hast. Stelle deine tollsten Arbeiten vor und biete Einkäufe für Endverbraucher an. Inklusive Lieferung – so kommst und bleibst du in Kontakt mit deinen Kunden. 

Du bist Einzelhändler?

Dann plane Welcome-back Pakete, sobald Du wieder Publikumsverkehr hast. Was brauchen Eure Kunden am meisten? Hab es vorrätig. Zeig es! Aber auch IN der Krise kannst Du deine Produkte zeigen und wahrscheinlich in der Region ausliefern. Nutze Social Media, interagiere mit Followern und frag, was sie sich wünschen.

Du bist ehrenamtlich in einem Verein tätig?

Dann verbessere deinen Webauftritt, plane Socialmedia, beginne mit Newslettern an Vereinsmitglieder und Unterstützer, mach dir Gedanken, was dein Verein für Sponsoren tun kann (nicht nur umgekehrt), …

Jetzt ist zudem für alle die Zeit Kooperationen zu bilden. Teile Wissen mit anderen, biete Hilfestellung bei Fragen, sei verfügbar. Tue Gutes und sprich darüber. Solidarität ist etwas gemeinschaftliches. Eventuell kommen dir noch kreative Ideen, wie du dank innovativen Ratenzahlungen und/oder Kunden-werben-Kunden-Aktionen regelmäßige Einnahmen generierst.

Machen statt meckern

Wie du siehst, gibt es mehr als genug zu tun. Das meiste davon kostet dich kaum einen Cent: Außer deiner Zeit, deinen Ehrgeiz und deiner Kreativität brauchst Du fast nichts, um den Menschen zu zeigen „Ich bin da!“.

VON DER SEE machen statt meckern

Das man auch in Zeiten der Krise erfolgreich sein kann, beweist unser Kunde Intersport Berkhahn gemeinsam mit uns. In Windeseile hat das Team auf Lieferservices umgestellt und geht mit durchdachten Social Media Posts und -Ads an seine Zielgruppe. 

Das Ergebnis: Jan Berkhahn und sein Team kommen aus dem Ausliefern gar nicht mehr raus und sind permanent unterwegs. Er ist im Kundenkontakt (mit Sicherheitsabstand) und wird mit Sicherheit besser die Krise überstehen, als diejenigen, die jetzt die Hände in den Schoss legen.

Du möchtest die Krise als Chance nutzen und antizyklisch handeln? Wir helfen dir gern weiter.

antizyklisch, Marketing

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